In Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte werden mehrere temporäre Radspuren eingerichtet, siehe: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/auch-die-frankfurter-allee-bekommt-radfahrstreifen-li.81999

„Mit dem Rad zu fahren, ist gerade in der Corona-Krise gut, um Ansteckungsrisiken zu vermeiden, zwingend nötige Wege zurückzulegen und sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen.“ meint SenUVK. Derzeit seien weniger Kraftfahrzeuge, aber mehr Räder unterwegs, hieß es lt. Berliner Zeitung vom 27.03.20.

Der Bezirk Pankow will diese Erkenntnis nun endlich auf der Danziger Straße wirksam werden lassen und 1,8 km Radspuren schaffen.

Die Aktion Berliner ALLEe fordert daher für Weißensee, die inzwischen auch von der BVV geforderten Radfahrstreifen auf der Berliner Allee temporär zu realisieren. Bereits vor einem halben Jahr (!) beschloss die BVV, Poller im Komponistenviertel zu stellen.
Auch auf der Rennbahnstraße gibt es noch gar keine Radverkehrsanlagen, auf der anschließenden Romain-Rolland-Straße nur sehr schmale holperige Radwege. Dabei ist die Kfz-Fahrbahn überbreit und wird meist nur einspurig befahren, so dass auch in diesem Straßenzug eine Umwandlung von Kfz-Flächen in Radspuren möglich und sinnvoll wäre.
Außerdem schlagen wir die Indira-Ghandi-Str. vor, die bis zur Bezirksgrenze nur schmale und extrem holperige Radwege hat. Das erst vor einigen Jahren zugelassene zeitweise Parken auf der rechten Fahrspur im nördlichsten Abschnitt kann wieder entfallen.
An den signalisierten Einmündungen Gürtel- und Lehderstraße in die Berliner Allee sind erweiterte Aufstellflächen für Radfahrer auf der Fahrbahn sinnvoll.