Die jeweils rechte Fahrspur auf der Berliner Allee ist durch die Falschparker am Antonplatz stadtauswärts und anderswo meist nicht durchgängig nutzbar und wird daher von Ortskundigen meist gemieden.

Der Verlust an Leistungsfähigkeit wäre real also deutlich geringer als die Wegnahme einer von zwei oder – vor Ampeln – drei Autospuren suggeriert. 

Auf der Berliner Allee mischen sich internationaler Lieferverkehr, überregionaler und innerstädtischer Kfz-Verkehr. Insbesondere der internationale und überegionale Kfz-Verkehr wählt die Berliner Allee als schnellste und/oder kürzeste Route unter mehreren möglichen Strecken.

Wenn sich die Verhältnisse ändern – wie z. B. während der monatelangen Sperrung durch Baustellen in den letzten Jahren – suchen sich diese Fahrer andere Ein- und Ausfallstraßen bzw. gut befahrbare Hauptverkehrsstraßen. Das kann, je nachdem wo jemand her kommt oder hin will, auch die Landsberger oder die Prenzlauer Allee sein.

Mit dem Kiezblock Komponistenviertel ist die vielgenutzte Umfahrung über die Bizetstraße vorbei – ohne dass es auf der Berliner Allee Verhältnisse wie auf der Elsenstraße seit der Autobahnverlängerung gibt. Geht doch!